Weniger Flüchtlinge an deutsch-dänischer Grenze

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In der vergangenen Woche hat Dänemark vorübergehend stichprobenartige Passkontrollen an der Grenze zu Deutschland eingeführt. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Kopenhagen (dpa) - Dänemark hat seit der Einführung der Passkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze weniger Flüchtlinge angezogen. Am Mittwoch seien gerade einmal elf Asylbewerber registriert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau.

An den beiden Tagen zuvor waren es je rund 60 gewesen. Kurz nach dem Start der vorübergehenden Grenzkontrollen am 4. Januar waren jeden Tag noch über 100 Asylbewerber in dem Land gemeldet worden. Die stichprobenartigen Kontrollen hatte Dänemark als Reaktion auf Schwedens Entscheidung eingeführt, jeden Reisenden an der dänisch-schwedischen Grenze zu überprüfen.

Dänemark will mindestens bis zum 3. Februar weiter kontrollieren. Die liberale Regierung hat mit breiter Unterstützung der Opposition - darunter Rechtspopulisten und Sozialdemokraten - bereits etliche Maßnahmen zur Abschreckung von Asylbewerbern getroffen.

Das Parlament in Kopenhagen behandelt derzeit einen Gesetzentwurf, mit dem das Asylrecht weiter verschärft werden soll. Unter anderem soll die Familienzusammenführung erschwert werden.

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