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Zoff mit dem Ordnungsamt: Besitzerin einer Alpaka-Farm wehrt sich gegen Corona-Regeln

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Von: Sina Alonso Garcia

Melanie Weigl, Betreiberin der Alpakafarm „Hirtenaue“, füttert ein Alpaka
Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Melanie Weigel füttert eines ihrer Alpakas. © Uwe Anspach/dpa

Weil sie eine Alpaka-Wanderung veranstaltet hat, steht eine Heidelbergerin nun unter Beobachtung der Verwaltung. Ihr droht ein Bußgeld von 5.000 Euro.

Heidelberg - Während Zoos in Baden-Württemberg wieder öffnen durften, muss eine kleine Alpaka-Farm in Heidelberg weiterhin von Spaziergängen mit Besuchern absehen. So lautet zumindest die Anordnung der Verwaltung. Da sie das Verbot nicht einsah, veranstaltete Besitzerin Melanie Weigel eine kleine Wanderung mit fünf Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren - unter Einhaltung der Hygiene-Auflagen, wie sie betont. Das Ordnungsamt Heidelberg bekam offenbar Wind von der Wanderung und verdonnerte Weigel zu einem Bußgeld von 5.000 Euro, falls sie nicht aufhöre. Wie BW24* berichtet, muss Alpaka-Farm in Heidelberg schließen: 5.000 Euro Bußgeld angedroht.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alle Hintergründe zu der Lungenkrankheit (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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