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Zwangseinweisungen von Quarantäne-Verweigerern in Baden-Württemberg

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Von: Sina Alonso Garcia

Jemand öffnet die Türe eines Patienten-Zimmers, der Schlüsselanhänger ist ein kleines Schalke-Trikot.
Quarantäne-Verweigerern droht bald ein Aufenthalt in der geschlossenen Abteilung einer Klinik (Symbolbild). © Bernd Thissen/dpa

Der Südwesten weist Quarantäne-Verweigerer zukünftig in geschlossene Stationen von Krankenhäusern ein. Dafür werden nun die Vorbereitungen getroffen.

Stuttgart - Quarantäne-Verweigerern droht bald ein Aufenthalt in geschlossenen Krankenhaus-Stationen. Auf das Verfahren hatten sich der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) im Dezember geeinigt. „Natürlich geht es um wenige Fälle - aber die sind gefährlich“, sagte Strobl der Deutschen Presseagentur (dpa). „Es geht um uneinsichtige, bußgeldunempfindliche Personen, die vorsätzlich in Kauf nehmen, andere Menschen mit Corona zu infizieren.“ Für diese brauche es eine Lösung. „Damit darf man auch die kommunale Ebene nicht alleine lassen“, so Strobl. Lucha hatte dafür plädiert, dass sich die Kommunen dezentral darum kümmern, da es sich um Einzelfälle handle. Zwei Kliniken in Baden-Württemberg werden derzeit für die Zwangseinweisungen vorbereitet.

Wie BW24* berichtet, werden zwei Kliniken im Südwesten für die Einweisung von Quarantäne-Verweigerern vorbereitet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alle Hintergründe zu der Lungenkrankheit (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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