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Doldenblütler unterschieden: Der gefährliche Gefleckte Schierling und seine Doppelgänger

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Zu sehen ist blühender Gefleckter Schierling, von schräg unten in einem Wald gegen blauen Himmel fotografiert (Symbolbild).
Schön, aber giftig: Der Gefleckte Schierling (Symbolbild). © blickwinkel / Imago

Der Gefleckte Schierling hat als Giftpflanze zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Dabei sieht er unscheinbar aus und anderen Doldenblütlern zum Verwechseln ähnlich.

München – Kaum eine auch bei uns heimische Giftpflanze ist so bekannt wie der Gefleckte Schierling. „Bekannt“ allerdings nur durch Hörensagen, denn erkennen würde ihn kaum ein Laie. Die harmlos aussehende Pflanze wurde seit der Antike oft bei Hinrichtungen genutzt, beispielsweise trank Sokrates bei seiner Hinrichtung aus dem sogenannten Schierlingsbecher. Das zeigt bereits: Die Pflanze kann gefährlich werden. Auch Laien sollten daher wissen, welche Doldenblütler es gibt und welche davon giftig sind.

Doldenblütler (Apiaceae), auch Doldengewächse genannt, gehören zur Ordnung der Doldenblütlerartigen und es handelt sich meist um krautige Pflanzen mit Doppeldolden als Blütenstände. Viele bekannte Doldenblütler wie etwa der Giersch haben solch eine Doppeldolde. Doldenblütler sind oft auch gute Nahrungs- und Gewürzpflanzen, etwa Kümmel, Fenchel, Anis und mehr. Doch es gibt auch einige giftige und hautreizende Exemplare wie den Gefleckten Schierling und den Riesenbärenklau. Sammler sollten die Pflanzen daher unbedingt sicher identifizieren können.
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