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Eichenprozessionsspinner: So leben die Tiere und deshalb sollten Allergiker vorsichtig sein

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Von: Franziska Irrgeher

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Zu sehen ist das Nest von einigen Eichenprozessionsspinnern, die im Gespinst sitzen an einem Baum (Symbolbild).
Wer solche Gespinste mit Eichenprozessionsspinnern entdeckt, sollte sie nicht anfassen (Symbolbild). © Christian Ohde / Imago

Die Eichenprozessionsspinner sind wieder unterwegs. Bei den Tieren handelt es sich genaugenommen um die Raupen von Faltern, ihre Brennhaare können gefährlich werden.

Berlin – Der Eichenprozessionsspinner ist ein Tier, bei dem ausnahmsweise mal die Raupe bekannter ist als der Falter selbst. Sie gelten als Schädlinge, die einerseits Bäumen schaden können und andererseits vor allem der menschlichen Gesundheit. Derzeit sind die Tiere wieder vermehrt unterwegs, sodass Menschen betroffener Gebiete vorsichtig sein sollten.

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) gehört laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) zu den Zahnspinnern und ist ein Nachtfalter, der zwischen Ende Juli und Anfang September fliegt. Die Weibchen der Falter legen dann schon bald ihre Eier in Eichen ab, im nächsten Jahr schlüpfen die Raupen dann zwischen April und Anfang Mai, ehe sie bis zu sechs Larvenstadien durchlaufen. Und genau da wird es gefährlich. Denn ab dem dritten Larvenstadium bilden sich laut NABU die Brennhaare, die für Allergien verantwortlich sind. Die Haare der Eichenprozessionsspinner führen vor allem zu Hautreizungen, aber auch Asthma und Bronchitis sind mögliche Folgen*, berichtet 24garten.de*. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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