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Kaltes Frühjahr: So wirken sich die ungewöhnlichen Temperaturen auf Ihren Garten aus

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Zu sehen sind weiße Apfelbaumblüten, die mit Tropfen überzogen sind (Symbolbild).

Apfelbäume haben es in diesem Jahr nicht leicht (Symbolbild). © Eibner Europa / Imago

In diesem Jahr will es einfach nicht wärmer werden. Dabei beeinflusst das unbeständige Wetter nicht nur die Laune, sondern auch das Pflanzenwachstum im Garten.

Offenbach – In diesem Fall trügt das persönliche Gefühl mal nicht, denn der April wie auch der Mai bringen deutlich durchmischtes und kälteres Wetter mit als in den vergangenen Jahren. Das schlägt nicht nur auf die allgemeine Stimmung, sondern hat auch Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere im Garten. So startet die Gemüsesaison 2021 aufgrund des kalten Frühjahrs beispielsweise deutlich später als im Jahr davor*, wie 24garten.de* berichtet.

So war der April war im Durchschnitt deutlich kälter, als die Jahre zuvor. Laut dem Deutschen Wetterdienst zeigt das vor allem die erhöhte Anzahl an Frosttagen im März und April. Besonders stark betroffen davon war bis zum 20. April der Süden Deutschlands mit 20 Frosttagen, am wärmsten war es im Rheingebiet mit nur vier Frosttagen. Das ist besonders auffällig im Vergleich zu den Jahren 2019, 2017 und 2014, die sehr warm waren. Besonders Obstbäume haben mit den Schwankungen stark zu kämpfen. Die wenigen, dafür aber sehr heißen Tage animierten die Bäume, ihre Blüten aufgehen zu lassen. Der darauf folgenden Kälteperiode sind die Obstbäume wie Pfirsichbaum oder Apfelbaum dann nicht mehr gewachsen, da ihre Blüten erfrieren und somit keine Früchte mehr tragen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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