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Hummeln füttern: So helfen Sie den Königinnen nach dem langen Winter

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Von: Stephanie Drewing

Eine Hummel sitzt auf einem Löffel und trinkt Zuckerwasser.
Nach dem langen Winter erfreuen sich Hummeln an den ersten Frühblühern in der Natur (Symbolbild). © IMAGO / blickwinkel

Mit wenig Aufwand können Sie geschwächte Hummeln mit Zuckerwasser füttern. Wer jetzt einer Hummel hilft, rettet ein ganzes Hummelvolk.

München – Die Krokusse und Schneeglöckchen verschönern unsere Wiesen und langsam aber sicher trauen sich auch die ersten Insekten wieder aus ihren Verstecken heraus. Bienenvölker überwintern in einer Winterkugel mit etwa 10.000 Bienen. Bei Hummeln überwintert nur die Königin, der Rest vom Volk stirbt. Die Hummelkönigin ist im Frühling auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz, um dort ihre Waben zu bauen und die Brut abzulegen. Das kostet aber viel Energie, weswegen sie eine ganze Menge Nektar braucht. Wer im Frühjahr eine Hummel sieht, der ist mit großer Wahrscheinlichkeit einer Hummelkönigin begegnet.

Normalerweise braucht eine Hummelkönigin nach dem Winter keine menschliche Unterstützung. Die Pollen und der Nektar von den verschiedenen Frühblühern in der Natur sind oft ausreichend. Doch manchmal spielt das Wetter nicht mit, es ist zu kalt, zu trocken oder zu nass und die Hummeln finden nicht genug Nahrung. Innerhalb von kürzester Zeit werden die Hummeln immer schwächer. Wer eine entkräftete Hummel findet, kann diese aber mit Zuckerwasser wieder aufpäppeln*, erklärt 24garten.de* Die Zuckerlösung ist nur eine Hilfe in der Not und sollte nicht als dauerhafte Futterstelle im Garten oder auf dem Balkon eingerichtet werden. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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