Diese 5 Fehler werden beim Kauf einer Bestandsimmobilie am häufigsten begangen

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Der Traum von der eigenen Immobilie ist immer eine Geldfrage. Durch ein tragfähiges Finanzierungskonzept werden Sie entspannt schuldenfrei.

Tragen Sie sich schon länger mit dem Gedanken, in die eigene Immobilie zu investieren, konnten sich bisher allerdings aufgrund der hohen finanziellen Belastung nicht dazu durchringen und haben Angst, die falsche Entscheidung zu treffen?

Wir zeigen Ihnen, wie das Ganze richtig funktioniert und verraten, wie Sie den am häufigsten begangenen Fehlern erfolgreich aus dem Weg gehen.

Fehler Nummer 1: Nicht besichtigen

Eine Immobilie zu kaufen ist einfach, die richtige zu erstehen jedoch sehr schwer. Das offenbart ein Blick auf die fünf am häufigsten begangenen Fehler beim Immobilienerwerb. Fehler Nummer 1 ist, das Objekt vorab nicht zu beseitigen. Auch wenn es für manche angehende Immobilienbesitzer unvorstellbar klingt, besichtigt immer noch ein vergleichsweise hoher Prozentsatz vor dem Kauf das Objekt nicht. Doch selbst wenn es nicht soweit kommt, können bei der Besichtigung mangels Expertise schwerwiegende Mängel etwa an der Dämmung oder der Stromversorgung übersehen werden. Deshalb sollte immer ein Experte hinzugezogen werden.

Fehler Nummer 2: Baukindergeld verpassen

Der zweite Fehler ist, dass Familien keine staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Alles, was rund um den Antrag auf Baukindergeld beachtenswert ist, kann jedoch mithilfe von Ratgebern kostenlos im Netz nachgelesen werden. Entscheidend ist unter anderem, dass Sie die geltenden Fristen auf dem Schirm haben. Einerseits müssen Sie spätestens sechs Monate nach Einzug den Antrag gestellt haben. Andererseits wird die Förderung nur noch bis Ende 2020 bewilligt. Außerdem profitieren Sie vom Baukindergeld je nach Anzahl der Kinder und Standort der Immobilie unterschiedlich stark. Bei einem Kind erhalten Sie 10 Jahre lang 1.200 Euro pro Jahr, bei zwei die doppelte Summe usw. In Bayern sind es sogar 1.500 Euro pro Jahr.

Fehler Nummer 3: Zu wenig Eigenkapital

Auch der dritte Fehler wird häufig begangen und liegt in der Verwendung von zu wenig Eigenkapital. Experten empfehlen Quoten zwischen 20 bis 30% als Optimum. Manche Banken bieten Ihnen jedoch auch Finanzierungen mit nur 10% Eigenkapital und darunter an. Lassen Sie den Deal im Zweifel lieber platzen, da Sie sich durch zu geringe Ersparnisse mit hohen Kreditraten einen enormen finanziellen Druck aufhalsen. Und selbst wenn Sie akzeptable Ratenhöhen aushandeln können, sollten Sie bedenken, dass die Laufzeit rapide in die Höhe schnellt. Vermeiden Sie es in jedem Fall, bis zum Eintritt des Rentenalters nicht schuldenfrei zu sein.

Fehler Nummer 4: Falscher Kredit

Wie Sie vielleicht wissen, gibt es bei bei der Baufinanzierung unterschiedliche Darlehensformen, aus denen Sie die passendste auswählen müssen. Am häufigsten entscheiden sich Käufer für das klassische Annuitätendarlehen, aber mit dem Bausparvertrag, dem Hypothekendarlehen, dem Aktien- und dem Forward-Darlehen stehen noch weitere Alternativen zur Verfügung. Insbesondere letztere kann für Sie Sinn ergeben, wenn Sie sich schon jetzt die günstigen Zinsen für einen Zeitpunkt in der Zukunft sichern wollen. Unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden, sollten Sie immer mehrere Angebote einholen und ebenso online vergleichen.

Fehler Nummer 5: Unpassendes Objekt

Last but not least kommt es sowohl beim Erwerb von Häusern, als auch von Wohnungen immer wieder vor, dass schlichtweg das falsche Objekt gekauft wird. Es muss sich dabei noch nicht einmal um eine klassische Schrottimmobilie handeln, denn in vielen Fällen genügt schon eine schlechte Anbindung an die Infrastruktur, regelmäßiger Lärm vom in der Nähe gelegenen Flughafen, eine suboptimale Raumaufteilung oder zu wenig Platz. Lassen Sie sich bei Immobilien wirklich niemals von einem günstigen Preis blenden. Echte Schnäppchen sind inzwischen zur Rarität geworden. Wenn Ihnen die Suche zu aufwendig wird, können Sie auch einen Makler beauftragen.

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