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Kaltkeimer aussähen: Die wichtigsten Tipps zur Aussaat

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Von: Stephanie Drewing

Nahaufnahme lila bodennahe Blume.
Polster-Phlox (Phlox subulata) ist ein Kaltkeimer (Symbolbild). © imago images / agefotostock

Kaltkeimer oder Frostkeimer brauchen die niedrigen Temperaturen, um keimen zu können. So gehen Sie bei der Aussaat richtig vor!

München – Viele der heimischen Pflanzen in Deutschland sind Kaltkeimer, das heißt, das Saatgut ist direkt nach der Ernte nicht noch nicht wieder keimfähig. Manche Stauden fordern große Geduld, da sie sich sogar bis zu zwei Jahre bis zur Keimung nehmen und erst nach weiteren vier Jahren zeigt sich eine erste Blüte.

Früher wurden Kaltkeimer auch „Frostkeimer“ genannt, und sie sollten im Herbst oder Winter ausgesät werden, da sie nach der Aussaat einen Kältereiz brauchen, um zu keimen. Mittlerweile werden unter dem Begriff “Kaltkeimer” die Frostkeimer und Kühlkeimer zusammengefasst.  Frostkeimer benötigen, wie der Name schon sagt, einige Zeit Frost, um die Samenruhe zu durchbrechen. Während Kühlkeimer es einfach nur ein wenig kühler brauchen.

Gärtner und Gärtnerinnen sollten die Saatguttütchen prüfen, wann die Saat empfohlen wird auszusäen, da es verschiedene Anzuchtzeiten bei den Kaltkeimern gibt. So gibt es Saat, die bereits vor Dezember in die Erde kommt und für die es im Januar bereits zu spät ist*, wie bei 24garten.de* zu lesen ist. Es wird empfohlen, die Saat in warmen Wasser bis zu 48 Stunden ziehen zu lassen, bis sie in Aussaaterde in Blumentöpfen gesetzt wird. An einem frostfreien Tag kommen die Blumentöpfe in das Frühbeet in einer halbschattigen Stelle im Karten. Wenn die Pflanzen groß genug sind, kommen die in neue Töpfe oder direkt ins Freiland. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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