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Lavendel richtig schneiden: So machen Sie Ihre Pflanze dabei nicht kaputt

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Zu sehen sind zwei Hände, die eine Gartenschere halten und vorsichtig Lavendelstiele abschneiden (Symbolbild).
Zwei Rückschnitte pro Jahr braucht die Lavendelpflanze (Symbolbild). © viennaslide / Imago

Lavendel lockt nicht nur Bienen und andere Insekten an, sondern auch duftet gut und trägt eine schöne Blüte. Zwei Mal im Jahr braucht die Pflanze einen Rückschnitt.

Hamburg – Kaum eine Pflanze verbinden Gartenfreunde mehr mit Sommer, Sonne und Freiheitsgefühl. Bilder von Lavendelfeldern in der Provence lassen das Herz höherschlagen und den Wunsch nach Lavendel im eigenen Garten wachsen. Lavendel wächst dabei gut in sonnigen, windgeschützten Beeten und Töpfen und lässt sich leicht pflegen. Zwei Rückschnitte pro Jahr sind jedoch empfehlenswert*, wie 24garten.de* berichtet.

Im Frühjahr ist es wichtig, dass der Lavendel noch nicht blüht und noch nicht ausgetrieben hat. Zudem sollte kein Frost mehr herrschen. Etwa zwei Drittel der Pflanze nehmen sich Gartenfans dann vor. Dabei müssen sie aufpassen, dass sie nicht zu tief ins alte Holz schneiden. Der zweite Rückschnitt erfolgt dann im Sommer, kurz bevor die Blüte zu Ende geht. Dafür schneiden Gartenfreunde das erste obere Drittel der Pflanze ab, also die blühenden, langen Stiele. So geben sie dem Lavendel die Chance, ein zweites Mal im Jahr auszutreiben und die Pflanzen stecken nicht unnötig viel Kraft in die Bildung ihrer Samen. Wer diesen Schnitt verpasst, sollte nach August lieber die Finger von der Schere lassen, sonst besteht die Gefahr, dass der Lavendel erfriert. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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