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Maulwurfsgrille: Kurioser Mitbewohner oder lästiges Tier im Garten?

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Zu sehen ist eine Maulwurfsgrille auf sandigem Boden in Nahaufnahme (Symbolbild).
Maulwurfsgrillen sind recht harmlos und gelten als „stark gefährdet“ (Symbolbild). © blickwinkel/Imago

Maulwurfsgrillen sind kuriose Geschöpfe, die man im Garten selten zu Gesicht bekommt. Statt der Tiere sieht man oft den Schaden. Doch stören Maulwurfsgrillen wirklich?

Berlin – Maulwurfsgrillen sind seltsame Tiere, zumindest optisch. Ein wenig wie eine Mischung aus Maulwurf und Grille, rund sieben Zentimeter lang und eigentlich nachtaktiv. Gelegentlich verirren sich auch Maulwurfsgrillen tagsüber an die Erdoberfläche und sorgen dann für Verwunderung und Ratlosigkeit. Doch sind sie störend im Garten?

Maulwurfsgrillen (Gryllotalpa gryllotalpa) sehen bei näherer Betrachtung eigentlich sehr niedlich aus mit ihrem langen, grillenartigen Körper, den Vorderbeinchen zum Graben und ihren abstehenden Fühlern. Sieht man das Tier aber lebendig und urplötzlich im Garten, kann man sich durchaus erschrecken. Maulwurfsgrillen sind auch als Werren bekannt, sie haben laut dem Naturschutzbund Deutschland Grabschaufeln, mit denen sie Tunnel graben. Übrigens können die Tiere theoretisch sogar schwimmen und fliegen. Zu Gesicht bekommt man die nachtaktiven Tiere selten. Eher fällt der Schaden im Garten auf, denn Maulwurfsgrillen mögen lockeren Boden wie beispielsweise im Beet. Allerdings stehen die Tiere auf der roten Liste, sodass eine Bekämpfung möglichst tierfreundlich erfolgen sollte.
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