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Mistbeet und Kalter Kasten: So ziehen Sie Gemüse im Frühbeet

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Zu sehen ist ein aufgeklapptes Frühbeet, in dem auf ausgetragener Erde kleine grüne Pflänzchen sprießen.
Ein Frühbeet gibt es als Kalten Kasten oder als Mistbeet (Symbolbild). © IMAGO / Redeleit

Der Februar ist ein guter Monat, um mit einem Frühbeet im Garten seine ersten Gemüsesorten vorzuziehen. Dabei unterscheiden Gartenfreunde zwischen einem Kalten Kasten und einem Mistbeet.

München – Mit kleinen aber deutlich spürbaren Schritten nähert sich der Frühling. Gartenfreunde, die bereits im Februar einige Gemüsepflanzen im Garten vorziehen wollen, sollten über den Bau eines Frühbeetes nachdenken. Das gibt es entweder als sogenannter Kalter Kasten oder als Mistbeet*, wie auch 24garten.de* berichtet.

Ein Kalter Kasten beziehungsweise ein kaltes Frühbeet besteht aus einem Holzkasten, den Pflanzenfans mit einem lichtdurchlässigen Deckel verschließen. Der Deckel besteht meistens aus einer Plastikfolie, die Bastelfans auf einen Holzrahmen spannen. So ist es möglich, das spärliche Sonnenlicht im phänologischen Vorfrühling zu nutzen, um ein warmes und feuchtes Klima im Frühbeet zu erzeugen.

Das Mistbeet bekommt einen festen Platz im Garten. Das liegt an der Art und Weise der Aufstellung. Ist der Kasten angefertigt, graben Gartenfreunde an seinen Standort ein Loch aus. Rund einen halben Meter tief muss es schon sein, denn dieses Loch füllen Pflanzenfans danach mit Stallmist. Auf die etwa 30 Zentimeter dicke Mistschicht kommt dann 20 Zentimeter dick Kompost und Gartenerde. Nun harken Gartenfreunde die Erde glatt und stellen den Mistkasten darauf. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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