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Scharbockskraut: Deswegen unterstützt die Pflanze nach einem langen Winter Ihr Immunsystem

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Zu sehen ist eine Blumenwiese, auf der hauptsächlich die gelben, kleinen Blüten des Scharbockskraut zu sehen sind.
Scharbockskraut hat sternenförmige, gelbe Blüten (Symbolbild). © IMAGO / Hanke

Scharbockskraut blüht früh im Jahr und seine Blätter haben eine besondere Wirkung. Durch den hohen Vitamin-C-Gehalt hilft die Pflanze Menschen schon lange, gesund zu bleiben.

Frankfurt am Main – Im Frühjahr sind die Blüten des Scharbockskrauts mit die Ersten, die Gartenfreunde in ihrer Oase entdecken können. Die kleinen, sternenförmigen, gelben Blüten breiten sich schnell aus und blüht von Februar bis Ende März. Aufgrund seiner frühen Blütezeit ergattern das Scharbockskraut besonders viel Sonne, die es braucht, um die Energie in seinen Wurzelknollen aufzutanken*, wie 24garten.de* berichtet.

Schon vor Jahrhunderten war das Scharbockskraut als Heilpflanze bekannt. Das lag unter anderem an seinem hohen Vitamin-C-Gehalt. Nach einem langen, harten Winter mangelte es den Menschen an Vitaminen im Körper, denn Gemüse und Obst waren nicht konservierbar mit damaligen Mitteln. Scharbockskraut gegen die Krankheit Skorbut, die aufgrund von Vitaminmangel entsteht.

Auch heute können Gartenfreunde die heilende Wirkung der Pflanze nutzen und vom Vitamin-C-Gehalt profitieren. Dafür ist eine Sache wichtig. Die Blätter des Scharbockskauts sollten Gartenfreude vor der Blüte pflücken. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Gärtnerinnen und Gärtner das Gift Protoanemonin zu sich nehmen. Dieses bildet sich nach einiger Zeit in den Blättern, wenn die Pflanze bereits blüht. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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