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Stecklinge richtig schneiden: So gelingt die Pflanzenvermehrung

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Ein Bündel Steckhölzer steht in einem Tontopf zum bewurzeln. Davor liegt eine blaue Gartenschere. (Symbolbild)
Das Experimentieren mit Stecklingen ist ein großer Spaß und eine tolle Möglichkeit, die Pflanzensammlung zu vergrößern (Symbolbild). © Redeleit / Imago

Sehr viele Pflanzen lassen sich wunderbar über Stecklinge oder Steckhölzer vermehren. So kommt man nicht nur an neue Pflanzen, sondern kann auch seine Lieblingssträucher erhalten.

München – Da sitzt man gemütlich im Garten von Freunden, plötzlich fällt der Blick auf den Beerenstrauch, der von oben bis unten voll mit köstlichen Beeren hängt. Die erste Frage ist dann immer: Darf man sich nach der Ernte davon einen Ableger besorgen? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der nächste Besuch mit einem scharfen Messer stattfindet. Mit Stecklingen lassen sich Pflanzen leicht vermehren*, wie 24garten.de* berichtet.

Das Messer oder die Schere ist tatsächlich entscheidend bei der Stecklingsvermehrung. Das Schneidewerkzeug muss richtig scharf und gründlich sauber sein. Das verhindert, dass die Schnittstelle gequetscht wird. Gartenfans schneiden einen Steckling, der zwischen fünf und zehn Zentimetern lang ist und vier Blattansätzen trägt. Die untersten Blätter werden entfernt, genauso wie alle Blüten und Knospen. Dann kommt der Steckling entweder in ein Glas Wasser mit ein, zwei Stücken Kohle oder in einen Topf, gefüllt mit einem Mix aus Sand und Anzuchterde. Das Wasser sollte immer wieder ausgetauscht werden. Der Topf muss feucht gehalten werden. Dann kommt das Gefäß der Wahl an einen warmen, aber nicht zu sonnigen Platz und kann dort Wurzeln schlagen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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