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Weinreben pflegen: Darauf müssen Sie im Frühsommer achten

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Zu sehen sind Weinreben mit Fruchtansätzen vor einem blauen Himmel (Symbolbild).
Triebe ohne Fruchtansätze müssen Gartenfans entfernen (Symbolbild). © ligor/Imago

Weinreben treiben an den ersten warmen Tagen besonders viel aus und tragen dann viele Blätter mit Fruchtansätzen. Dann ist es Zeit für einen Rückschnitt.

München – Trauben naschen von eigenen Weinreben ist durchaus eine verlockende Idee, wenn genug Platz vorhanden ist. Weinreben im Garten wachsen besonders gut in wärmeren Regionen. Da hierzulande der Winter auch schon frostig werden kann, empfiehlt es sich, auf winterharte Weinsorten zurückzugreifen. Im Frühsommer stehen dann Laubarbeiten an der Pflanze an*, wie 24garten.de* berichtet.

Die ersten warmen Wochen regen die Pflanze zu starkem Wachstum an. Grundsätzlich ist das nicht schlimm, jedoch werden die Trauben kleiner, je mehr davon an einer Rebe hängen. Außerdem erhöhen viele Triebe und Blätter die Gefahr für die Pflanze, an einer Pilzkrankheit zu erkranken. Denn nach einem starken Regenschauer bleiben die Blätter dann länger feucht und es entsteht im Sommer schnell ein feucht-warmes Klima zwischen den einzelnen Reben. Daher ist Laubarbeit angesagt. Triebe ohne Fruchtansätze können Gartenfreunde per Hand abtrennen. In der Regel bricht das Holz glatt ab und zurückbleibt eine schnell verheilende Wunde. Bei der Laubarbeit dürfen Gärtnerinnen und Gärtner nicht zu zimperlich sein, es tut der Pflanze gut, mehr Licht und Luft zu bekommen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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